Der OP — ein Profitcenter
Der OP ist eines der Herzstücke jeder Klinik. Neben den erfolgreich verlaufenden
OPs stehen aber heute auch Wirtschaftlichkeit, die Patientensicherheit sowie
die Erfüllung gesetzlicher Vorschriften im Vordergrund.
Dieses Bestreben erfordert eine optimale OP-Planung und Zeiteinteilung
des Personals. Im Hintergrund geht es um die Optimierung des Workflows, der
Patientenpfade und der Zeitabläufe für die OP-Nutzung, um eine höhere
Auslastung der OP-Kapazitäten zu generieren. Und im Mittelpunkt steht
immer noch die Sicherheit des Patienten. Wir bieten 2 Analysemöglichkeiten
für die Optimierung von Prozess-Abläufen an, die
„persönliche
Begleitung vor Ort“ oder die
„Auswertung von Daten.“
Persönliche Begleitung vor Ort
Wir begleiten den OP persönlich über eine Woche — jeden Tag,
vom ersten Eingriff am Morgen bis zur letzten Naht und der Nachbearbeitung
am Abend. So verschaffen wir uns ein Bild der realen Betriebsabläufe.
- Wir erfassen die OP-Abläufe der einzelnen Mitarbeiter wie Operateure,
OP Schwestern, Anästhesisten, Anästhesiepfleger, Springer, Hol-Bringdienste.
- Wir checken die Abläufe und Zeiten vom Zimmer über die Aufzüge
zu den Schleuseneingängen, dem Schleusenprocedere, der Anästhesievorbereitung
bis hin zum OP-Tisch.
- Wie ist der Status des Patienten zwischen Vorbereitung, Wartebereich, OP
und Aufwachprozess?
- Wie sind die Umrüstzeiten des OPs für die nächsten Operationen?
- Wie funktioniert dabei der Materialfluss von Sterilgut über OP-Material,
Ver- und Entsorgung, bis Sterilisation und Unterhaltsarbeiten?
Die Vorteile der Präsenz vor Ort liegen auf der Hand. Die Mitarbeiter
sehen, dass H&N Projektmanagement nicht vom „grünen Tisch“ beurteilt,
sondern reale Ablaufbedingungen bewertet. Unter diesen Bedingungen entsteht
schnell Vertrauen zu uns. Die Mitarbeiter kommen mit ihren Problempunkten aus
der „Deckung.“ Diese Art der Beobachtung hilft allen.
Auswertung von Daten
Anhand von Zahlen, Daten, Fakten und EDV-Informationen machen wir eine detaillierte
Aussage zu den OP-Abläufen. Hierzu haben wir ein eigenes OP-Programm
entwickelt, das folgende Entscheidungsfaktoren grafisch unterstützt
aufzeigt:
- Grafische Darstellung jedes OP-Tages, um Auffälligkeiten im Ablauf
zu verdeutlichen
- Saalauslastung in der Woche
- Schnittbeginn
- Team-Ende
- Auslastung an den einzelnen Werktagen
Gutachten
Egal für welche Version Sie sich entscheiden, aus beiden Versionen— „ persönliche
Begleitung“ oder „statistische Auswertung“ — erstellen
wir ein umfangreiches Gutachten. Auf Wunsch auch mit einer Personalbedarfsberechnung
und Präsentation vor der Leitung und den Mitarbeitern. In beiden Versionen
bilden wir eine OP-Projektgruppe mit MitarbeiternInnen der betreffenden Bereiche.
Sie entwickeln Lösungsmöglichkeiten, die in einem OP-Statut festgeschrieben
werden, z.B.:
Regelung
- zur OP-Koordination
- zum Planungsprozess
- zu den Arbeitszeiten
- zur Verteilung der Saalkontingente, also welche Fachabteilung wann wie lange
einen OP-Saal beansprucht
- zur Gewährleistung der Patientensicherheit
Im Rahmen unserer Analyse kommt es immer wieder vor, dass plötzlich Punkte
auftauchen, die nicht ursächliches Ziel waren, die aber in den Prozessen
wichtige Beeinflussungsfaktoren darstellen (wie ein Personalleiter einer Klinik
es so schön ausdrückte: der „Beifang“), z.B.:
- Führungsprobleme oder Teamprobleme
- Hygieneprobleme
- Räumlichkeitsprobleme
Diese Beeinflussungsfaktoren führen wir im Gutachten auf und klären
mit der Leitung, ob sie bearbeitet werden sollen. Möglich ist auch, dass
eine Klinik nur eine Auswertung der EDV-Daten über einen Zeitraum von
z.B. 2-3 Monaten verfolgen will, um eine situative Transparenz zu erlangen.
Mit dieser Auswertung kann die Klinik ihre Wirtschaftlichkeit in Bezug auf
Saalfrequenz oder Auslastung der OP-Teams überprüfen.